Image Capital
von Estelle Blaschke & Armin Linke

Armin Linke, Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut, Photothek, Florenz, Italien 2018 © Armin Linke für das Projekt Image Capital von Estelle Blaschke und Armin Linke, 2018. Courtesy: der Künstler und Vistamare Milano / Pescara

13. Oktober 2023 bis 21. Januar 2024
Deutsche Börse AG, The Cube, Eschborn

Die Ausstellung „Image Capital“ handelt von der Geschichte und Gegenwart der Fotografie als Informationstechnologie. In den rund 200 Jahren seit ihrer Erfindung hat die Fotografie Wissenschaft, Kunst, Politik und Nachrichten sowie alle Arten von Handel und Produktion verändert. Sie dokumentiert die sichtbare Welt und ist zugleich Werkzeug zur Speicherung und Reproduktion von Bildern. Als kosteneffizientes und endlos reproduzierbares Aufzeichnungs- und Speichermedium trug die Fotografie zur Entwicklung globaler Industrien und Wirtschaftssysteme bei.

Die heutigen digitalen Arbeitsweisen, etwa in Architektur und Design, im Ingenieurwesen oder in der industriellen Landwirtschaft, sind Anregung, die blinden Flecken in der Geschichte der Fotografie neu zu betrachten. „Image Capital“ erzählt eine alternative Geschichte des Mediums und umfasst Aufnahmen und Videoarbeiten des Künstlers Armin Linke, die um ausgewählte historische Bilder, Archivmaterial und Publikationen ergänzt werden. Teil der Ausstellung in Eschborn ist eine ortsspezifische Videoarbeit, die Armin Linke mit der Deutsche Börse AG entwickelt hat. Diese nimmt die visuelle Darstellung von Finanzdatenströmen in den Blick und befragt, wie sie zur Optimierung des Aktienhandels beitragen. 

Das Konzept der Ausstellung wurde von der Fotohistorikerin Estelle Blaschke und dem Künstler Armin Linke entwickelt. Die Präsentation in The Cube wurde von Anne-Marie Beckmann, Direktorin der Deutsche Börse Photography Foundation gemeinsam mit Cornelia Siebert kuratiert. „Image Capital“ ist eine Kooperation des Centre Pompidou, Paris; der Deutsche Börse Photography Foundation, Frankfurt/Eschborn; der Fondazione MAST, Bologna, und des Museum Folkwang, Essen.

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Online-Publikation, die hier kostenlos abgerufen werden kann.

Sie können die Ausstellung nach Voranmeldung im Rahmen von Führungen besichtigen.

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