Ausstellungs­kooperationen

Zusätzlich zu dem Ausstellungsprogramm in The Cube, welches die Präsentation sammlungseigener Werke ebenso umfasst wie die Ausstellungen zu geförderten Projekten – z.B. der Deutsche Börse Photography Foundation Prize oder das C/O Talents Programm – entwickelt die Foundation weitere Kooperationen mit Kulturinstitutionen im In- und Ausland. 2014 gastierte die Art Collection mit Werken zum Thema „Human Nature“ im NRW Forum Düsseldorf im Rahmen des Düsseldorf Photo Weekend. Seit der ersten Ausgabe der RAY Fotografieprojekte Frankfurt/Rhein Main im Jahr 2012 ist die Art Collection überdies ein wichtiger Partner dieser neuen Fototriennale. Sie gestaltet RAY sowohl über Leihgaben als auch als Ausstellungsort aktiv mit. Anne-Marie Beckmann ist als Kuratorin der Sammlung Mitglied des RAY Kuratoren-Teams. In Kooperation mit dem MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt wurden 2015 sowie 2017 die Sonderausstellung zum Deutsche Börse Photography Prize als Teil von RAY im MMK 3 gezeigt. Auch 2018 wird der Deutsche Börse Photography Foundation Prize im Rahmen von RAY 2018 im MMK 3 zu sehen sein.
Wichtige Fotografie-Ausstellungen nach Frankfurt zu holen und die eigene Sammlung außerhalb der eigenen Ausstellungsräume einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, ist auch in Zukunft ein erklärtes Ziel der Deutsche Börse Photography Foundation.

Aktuelle Kooperationen

Klasse Liebscher.
Comment ai-je pu me perdre

Ausstellung im Goethe-Institut Paris

13. April bis 10. Juni 2018

Laura Brichta, Die Zeit vertreiben, 2016 ©Laura Brichta

Die Deutsche Börse Photography Foundation fördert das Ausstellungsprojekt im Goethe Institut Paris, für das Prof. Martin Liebscher (Hochschule für Gestaltung Offenbach) und Anne-Marie Beckmann (Direktorin und Kuratorin Deutsche Börse Photography Foundation) Arbeiten von HfG-Studierenden ausgewählt haben.

Verlieren, Verirren und Verzweifeln sind unangenehme Zustände, nicht nur im Studium. Die Suche nach Ankerpunkten bildet jedoch im künstlerischen Schaffensprozess einen wichtigen Ausgangspunkt für das präzise Ausformulieren einer eigenständigen Position. Erst das Kämpfen, Scheitern und Ringen mit der Kunst erzeugt divergente Ausdrucksformen. Die in der Ausstellung „Comment ai-je pu me perdre" präsentierten Arbeiten von 12 Studierenden der Klasse von Prof. Martin Liebscher an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach zeugen in ihrer Befragung von Raum und Verortung mittels der Fotografie von diesem Vorgang. Sie sind das Ergebnis eines intensiven und tiefgreifenden Prozesses der Bildfindung, der die jungen Künstler in ihrem Studium begleitet. Das Ablegen von festen Regeln und akademischer Konformität ermöglicht ihnen dabei ihre individuelle Bildsprache zu entwickeln.

Mit Arbeiten von:
Janine Bächle, Laura Brichta, Urs Tilman Daun, Annika Grabold, Dennis Haustein, Nikolaus Kockel, Felicitas von Lutzau, Paul Pape, Malte Sänger, Robert Schittko, Jochen Stierberger, Rudi Weissbeck.

Vergangene Kooperationen

Fotografien werden Bilder. Die Becher Klasse.
Ausstellung im Städel Museum Frankfurt am Main

27. April bis 13. August 2017

Das Städel Museum in Frankfurt zeigte ab dem 27. April die Ausstellung „Fotografien werden Bilder. Die Becher Klasse". Diese Ausstellung wurde mit 25 Leihgaben der Deutsche Börse Photography Foundation unterstützt und zeigte Werke von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Thomas Ruff, Jörg Sasse und Thomas Struth aus der Art Collection.

Anhand von rund 200 Fotografien der international renommierten Künstler ging die Ausstellung unter anderem der Frage nach, welchen Einfluss Bernd und Hilla Becher auf ihre Studentinnen und Studenten an der Düsseldorfer Kunstakademie ausübten.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Claudia Andujar. Morgen darf nicht gestern sein
Ausstellung im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main

18. Februar bis 25. Juni 2017

 

Erstmals in Europa gab diese Ausstellung einen umfangreichen Einblick in das Werk der in Brasilien lebenden Fotografin Claudia Andujar (*1931 in Neuchâtel, Schweiz). Im Rahmen ihres aktivistischen Engagements zum Schutz und Erhalt der Yanomami, der größten indigenen Volksgruppe im Amazonasgebiet, entstand in den frühen 1980er- Jahren ihre bis heute wichtigste Serie "Marcados" (Die Markierten). Die Porträts sind der Beginn der tiefgreifenden Auseinandersetzung mit der Kultur der Yanomami.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch eine Förderung der Deutsche Börse Photography Foundation.