Ausstellungs­kooperationen

Zusätzlich zu dem Ausstellungsprogramm in The Cube, welches die Präsentation sammlungseigener Werke ebenso umfasst wie die Ausstellungen zu geförderten Projekten – z.B. der Deutsche Börse Photography Foundation Prize oder das Foam Talent Programm – entwickelt die Foundation weitere Kooperationen mit Kulturinstitutionen im In- und Ausland. 2014 gastierte die Art Collection mit Werken zum Thema „Human Nature“ im NRW Forum Düsseldorf im Rahmen des Düsseldorf Photo Weekend. Seit der ersten Ausgabe der RAY Fotografieprojekte Frankfurt/Rhein-Main im Jahr 2012 ist die Art Collection überdies ein wichtiger Partner dieser neuen Fototriennale. Sie gestaltet RAY sowohl über Leihgaben als auch als Ausstellungsort aktiv mit. Anne-Marie Beckmann ist als Kuratorin der Sammlung Mitglied des RAY Kurator*innen-Teams. In Kooperation mit dem MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt wurden 2015 sowie 2017 die Sonderausstellung zum Deutsche Börse Photography Prize als Teil von RAY im MMK gezeigt. Auch 2018 war der Deutsche Börse Photography Foundation Prize im Rahmen von RAY 2018 im MMK zu sehen.


Wichtige Fotografie-Ausstellungen nach Frankfurt zu holen und die eigene Sammlung außerhalb der eigenen Ausstellungsräume einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, ist auch in Zukunft ein erklärtes Ziel der Deutsche Börse Photography Foundation.

 

Aktuelle Kooperationen

Daniel Castro Garcia, Catania, Sicily, Italy, August 2017 © Daniel Castro Garcia

Daniel Castro Garcia - I Peri N’Tera

Ausstellung: 4. Juli bis 25. September 2022

 

Auch dieses Jahr kooperieren wir mit dem "Fotohaus ParisBerlin" und präsentieren im Rahmen des Festivals "Les Rencontres de la photographie" die Ausstellung "I Peri N’Tera" von Daniel Castro Garcia in der Stiftung Manuel Rivera-​Ortiz.

Als gemeinnützige Stiftung unterstützen wir junge Künstler*innen, die mit dem Medium Fotografie arbeiten in Form von Auszeichnungen, Stipendien und Ausstellungen, oftmals in Kooperation mit anderen Institutionen. Seit 2017 fördern wir das vom Fotografiemuseum Amsterdam Foam international ausgeschriebene Programm Foam Talent, welches alle zwei Jahre die Arbeit von 20 Künstler*innen unter 40 Jahren würdigt. Teil dieser Förderung ist der Ankauf von Werken von einem*einer der “Talents” für die Art Collection Deutsche Börse. In 2021 haben wir Arbeiten der Serie “I Peri N’Tera” von Daniel Castro Garica erworben.

In „I Peri N’Tera“ beleuchtet Castro Garcia die vielschichtigen Auswirkungen der Migration aus Afrika über Libyen und das Mittelmeer nach Italien. Diejenigen, die eine Überfahrt lebend überstanden haben, sind durch das Erlebte meist mehrfach traumatisiert. Auf die Reise folgt die ernüchternde Feststellung, dass das Leben in Italien und Europa aus Ghettoisierung, Fremdenfeindlichkeit, Arbeitslosigkeit, ausbeuterischen Arbeitsbedingungen und einem langen und komplizierten Prozess zur Erlangung von Aufenthaltsdokumenten besteht. Der Künstler arbeitete von Juni 2017 bis zu seiner Schließung im Sommer 2019 in einem Aufnahmezentrum für unbegleitete Minderjährige in Sizilien. Das in der ländlichen Idylle der Provinz Enna gelegene Zentrum, beherbergte zwölf Jungen aus den südlich der Sahara gelegenen Staaten, die ohne ihre Familien aus dem Mittelmeer gerettet worden waren.  Die mit der Migration nach Europa einhergehenden Folgen sind vielschichtig. Folgt deren Betrachtung einer einseitigen Erzählung, gehen wichtige Fakten verloren. Die Arbeit von Daniel Castro Garcia ist ein Versuch, die historischen und kulturellen Muster zu hinterfragen, die üblicherweise bei der Berichterstattung über Migrations- und Flüchtlingsthemen zum Tragen kommen.

Videos


Vergangene Kooperationen

Jochen Lempert

Ausstellung: 12.3. bis 5.6.2022

 

Der Portikus Frankfurt, Teil der renommierten Städelschule (Hochschule für Bildende Künste), zeigte im Frühjahr 2022 eine Ausstellung mit den Arbeiten des Fotografen Jochen Lempert (*1958), die seine erste Einzelausstellung in Frankfurt war. Als Teil unseres vielfältigen Engagements förderten wir diese Präsentation.

In seinen Schwarz-Weiss-Fotografien und vielfältigen Installationen beschäftigt sich der Künstler eingehend mit Phänomenen aus der Tier- und Pflanzenwelt und wie sie uns in unterschiedlichen Kontexten begegnen. Lemperts Arbeiten zeichnen sich dadurch aus, dass er einen biologischen mit einem fotografischen Blick verbindet und damit neue Perspektiven erschafft. Für den Portikus wird Jochen Lempert eine neue Werkgruppe entwickeln, die sich mit der Flora und Fauna der Maininsel und der Umgebung der Alten Brücke auseinandersetzt.

Bereits 2014 war Jochen Lempert Finalist für den Deutsche Börse Photography Prize, sein damals für den Prize ausgewähltes Projekt finden Sie hier.

 

 

Zanele Muholi

Ausstellung und Begleitprogramm: 26.11.2021 bis 13.3.2022

 

Im Rahmen unserer Ausstellungskooperationen förderten wir die Präsentation „Zanele Muholi“ im Gropius Bau in Berlin sowie das zugehörige Begleitprogramm „Forms of Insistence, Tenderness und Refuge“. Es war die erste große Ausstellung der südafrikanischen Fotograf*in in Deutschland.

Zanele Muholi (*1972, Südafrika) bezeichnet sich selbst als visuelle*r Aktivist*in und wurde in den frühen 2000er Jahren mit Fotografien bekannt, die Geschichten von Schwarzen lesbischen, schwulen, bisexuellen, queeren, trans* und inter* Menschen in Südafrika und darüber hinaus erzählen. Die Ausstellung im Gropius Bau zeigt die ganze Bandbreite von Muholis Schaffen und versammelt mehr als 200 Fotografien: von der ersten Werkreihe „Only Half the Picture“ bis zur aktuellen Serie „Somnyama Ngonyama“. Muholis Arbeiten befassen sich mit Sexualpolitik, rassistischer Gewalt, kommunalem Widerstand und Selbstbehauptung – und sind zugleich ein Akt der Sichtbarmachung, der Ermächtigung und des sozialen Aktivismus, der Stereotypen und den heteronormativen Blick in Frage stellt.

Das Programm „Forms of Insistence, Tenderness and Refuge“ begleitete von November 2021 bis März 2022 die Ausstellung und umfasste Gespräche, Filmvorführungen, Künstler*innenführungen sowie eine Veranstaltung mit Beiträgen von Poetry Meets. Am letzten Wochenende der Ausstellung rundeten zwei Vorträge das Begleitprogramm ab. Am 12. März hielt erst Tina Campt, die eine Schwarze feministische Theoretikerin der visuellen Kultur und der zeitgenössischen Kunst ist, einen Vortrag mit dem Titel „Gazing While Black: Black Bodies, White Cube Spaces“. Anschließend sprach Renée Mussai, Kuratorin und Wissenschaftlerin für Fotografie, über „Other/Wise – Notes on Curatorial Care, Visual Activism, and Seeing with Different Eyes“. Die Veranstaltung wurde nach einer Begrüßung durch Anne-Marie Beckmann (Deutsche Börse Photography Foundation) von der Kuratorin Natasha Ginwala moderiert. Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier.

Zanele Muholis Werkgruppe „Phases and Faces“ ist Teil der Art Collection Deutsche Börse, im Jahr 2015 war sie Finalist*in des Deutsche Börse Photography Prize.

 

 

RAY 2021 Ideologien

Ausstellung: 3.6. bis 12.9.2021 

 

Das große Versprechen der Globalisierung – den Menschen weltweit mehr Wohlstand zu bringen – weicht zunehmender Skepsis. Von Menschen gemachter Klimawandel, Raubbau an der Natur, die Macht und Abhängigkeit der Gesellschaften von den großen Tech-Konzernen und die stetige Konzentration von Reichtum in den Händen weniger führen nicht allein zu weltweiten Migrationsbewegungen, sondern zu immer mehr Frustration, was eine zunehmende Polarisierung öffentlicher Debatten zur Folge hat. Demokratische Strukturen werden in Frage gestellt, aktuelle Modelle autokratischer Staatsführung in Ost und West finden zunehmend Anhänger*innen. Flankiert von gezielten Kommunikationsstrategien werden damit verbundene Ideologien und ideologische Einstellungen als Begründung und Rechtfertigung von Ideen, Überzeugungen und Werten einer Person, einer Gruppe oder Staatengebilden, ob über das gesprochene oder geschriebene Wort, und mehr noch über Bilder verbreitet.

Die internationale Fotografietriennale RAY 2021 präsentierte zeitgenössische Fotografie sowie deren verwandte Medien unter dem Thema IDEOLOGIEN. Gezeigt wurde kritisch reflexive Kunst, die ihre eigenen Grundlagen zur Entstehung und das Zeigen mit hinterfragt. Die Identifikation der Betrachtenden mit dem Kunstwerk ist hier per se durch eine Störung, Reibung, Übertreibung und durch die Produktion von etwas Neuem bestimmt, die manipulative Verschmelzung von Bild und Betrachter gehemmt. Die Werke fordern uns auf, Bilder kritisch zu betrachten, sie zu analysieren und zu verstehen. Umgeben von immer mehr Bildern, ist diese Fähigkeit wichtiger denn je. Die vierte Ausgabe der Triennale RAY fand an über 11 Ausstellungsorten in der Region Frankfurt/Rhein-Main statt.

In den RAY Ausstellungen der Deutsche Börse Photography Foundation, der DZ BANK Kunstsammlung, des Fotografie Forum Frankfurt, des Museum Angewandte Kunst und des MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST setzte das Kurator*innen-Team dazu auf vielfältige Perspektiven anhand von Beiträgen und Neuproduktionen internationaler Künstler*innen wie Akinbode Akinbiyi, Máté Bartha, Johanna Diehl, Eddo Hartmann, Paula Markert, Qiana Mestrich, Yves Sambu, Adrian Sauer und Salvatore Vitale. RAY 2021 IDEOLOGIEN wurde gemeinsam kuratiert von Anne-Marie Beckmann (Deutsche Börse Photography Foundation), Christina Leber (DZ BANK Kunstsammlung), Alexandra Lechner (Freie Kuratorin), Celina Lunsford (Fotografie Forum Frankfurt), Susanne Pfeffer und Anna Sailer (MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST) sowie Matthias Wagner K (Museum Angewandte Kunst).

 

RAY Festival und Masterclass: 1. bis 3. September 2021

 

Im Rahmen der 4. Internationalen Fotografie-Triennale RAY 2021 IDEOLOGIEN fand vom 1. bis 3. September das RAY Festival mit Vorträgen und Talks statt. An drei Festivaltagen diskutierten internationale Künstler*innen, Kurator*innen und Expert*innen die vielfältigen Perspektiven und fotografischen Positionen zum Thema IDEOLOGIEN. Festivalort von RAY 2021 war das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Hier wurden auch vom 1. bis 12. September die Ergebnisse der RAY MASTER CLASS präsentiert, die unter der Leitung der RAY Künstlerin Johanna Diehl stattgefunden hat. Das RAY Festival wurde von der Deutsche Börse Photography Foundation ermöglicht.

Die Vorträge, Diskussionen und Künstler_innengespräche fanden teilweise auf Deutsch und Englisch statt. Weitere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten sind unter folgendem Link zu finden: https://ray2021.de/ray-festival/.

 

 

"Les Rencontres de la photographie", Arles - Fotohaus ParisBerlin

4. Juli bis 26. September 2021

Zum zweiten Mal kooperierte die Deutsche Börse Photography Foundation mit dem "Fotohaus ParisBerlin" und präsentierte im Rahmen des Festivals "Les Rencontres de la photographie" die Ausstellung "Philip Montgomery - American Mirror" in der Stiftung Manuel Rivera-​Ortiz.

Philip Montgomerys „American Mirror“ ist ein Porträt der amerikanischen Volatilität – der Blick auf eine Nation in Bewegung, die zwischen ihrer Zukunft und ihrer Vergangenheit hin- und hergerissen ist. Die Unruhen in Ferguson im Jahr 2014 wurden zum entscheidenden Wendepunkt, nicht nur für das Verständnis des Fotografen in Bezug auf sein Heimatland, sondern auch für Amerika selbst. Das Gefühl von Optimismus und Fortschritt, das die Wahl des ersten schwarzen Präsidenten erzeugt hatte, verwandelte sich in etwas anderes: einen gebrochenen, aufgewühlten und konfliktbeladenen Staat. Die Protagonisten in Montgomerys Bildern sind amerikanische Durchschnittsbürger*innen, eingefangen zwischen Momenten der Trauer, Krise, Wut, Euphorie, Angst und Erleichterung. Montgomery siedelt sich in der Tradition der dokumentarischen Fotografie an, wobei sein Ansatz jedoch entschieden filmischer ist und eine wie im Standbild eingefrorene Nation scharf einfängt – eine sich endlos entfaltende Tragödie.

 

 

Reihe "Viewfinder – Fotografie und Film im Dialog"

"Verborgene Blicke – Voyeurismus im Film", 1. November 2019 bis 12. Januar 2020

"Durch die Augen von Magnum", 3. November 2020 bis 13. Juni 2021

Die Deutsche Börse Photography Foundation und das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum initiierten gemeinsam mit der Reihe „Viewfinder – Fotografie und Film im Dialog" eine neue Kooperation. Die Nähe von Fotografie und Film zueinander schlägt sich nicht nur in der verwandten Technik nieder. Betrachtet man die Geschichte der beiden Medien, stößt man vor allem auf die gegenseitige Einflussnahme: Fotografie ist immer wieder ein Thema in den unterschiedlichsten Filmgenres und auch sie bedient sich oft filmischer Sprache.

Teil dieser Kooperation ist eine Filmreihe im DFF, sowie eine Ausstellung in deren Räumlichkeiten mit Werken aus der Art Collection Deutsche Börse. Im November 2019 begann die Reihe mit dem Thema „Verborgene Blicke – Voyeurismus im Film". Die Ausstellung präsentierte Fotografien von Nobuyoshi Araki, Stefan Exler, Paul Fusco, Arnold Odermatt und Beat Streuli und auch die Auswahl der im November im Kino des DFF präsentierten Filmreihe kreiste um das Phänomen des Voyeurismus und die bisweilen damit verbundene Grenzüberschreitung.

Im Jahr darauf zeigten wir unter dem Titel „Durch die Augen von Magnum“ die spannenden Arbeiten einiger Fotograf*innen der Photoagentur Magnum Paris aus unserer Sammlung. Die Verbindung der Magnum-Fotograf*innen zum Film ist fast so alt wie die Agentur Magnum Photos selbst. Sie haben nicht nur unzählige Dreharbeiten am Set begleitet, sondern in ihren Arbeiten die Bildsprache des Kinos aufgenommen und manchmal sogar geprägt. Eine Ausstellung mit Werken aus der Art Collection Deutsche Börse, u.a. von Philipp Jones Griffiths, Harry Gruyaert, Thomas Hoepker und Alec Soth.

 

"Les Rencontres de la photographie", Arles - Fotohaus ParisBerlin

1. Juli bis 31. Juli 2019

Während des internationalen Fotografiefestivals „Les Rencontres de la photographie" im französischen Arles haben wir im Fotohaus ParisBerlin Positionen drei junger Fotograf*innen gezeigt, die Teil unserer Sammlung sind: Florian Albrecht-Schoeck, Jana Bissdorf und Malte Sänger. Unter dem Titel „Mur(s)/Mauer(n)" präsentierten 15 Institutionen im Fotohaus Werke von über 50 Fotograf*innen.

 

Changing Views - 20 Years of Art Collection Deutsche Börse

Ausstellung, 3. Mai bis 7. Juli 2019

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Art Collection Deutsche Börse zeigte das Foam Fotografiemuseum Amsterdam mit „Changing Views – 20 Years of Art Collection Deutsche Börse" ein umfangreiches Spektrum an Werken aus der Sammlung. Im Ausstellungszeitraum wurden insgesamt über 150 Werke der Sammlung in vier aufeinanderfolgenden Kapiteln gezeigt. Dies ermöglichte einen vielfältigen Einblick in verschiedene Themenbereiche und Positionen der Art Collection. Unter anderem waren Arbeiten von Größen wie Diane Arbus, Walker Evans, Bernd & Hilla Becher, Rineke Dijkstra oder Dana Lixenberg Teil der Auswahl, jedoch auch jüngere Fotograf*innen wie Tobias Zielony und Mike Brodie und Entdeckungen wie Gerd Danigel oder Gabriele und Helmut Nothhelfer.

Die vier Kapitel in Folge waren:

Germany (3.–19. Mai)
Icons (21. Mai – 4. Juni)
Traces of Disorder (6.–23. Juni)
Youth Culture (25. Juni – 7. Juli)

Weitere Details zu den Kapiteln finden Sie hier.

 

 

RAY 2018. EXTREME

Ausstellung und Festival, 25. Mai bis 21. September 2018

Alle drei Jahre steht das gesamte Rhein-Main-Gebiet im Zeichen der Fotografie und widmet sich in Form der Fototriennale RAY mit einem umfangreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm einem wechselnden Thema. 2018 stand RAY unter dem Motto „EXTREME": an über zehn Standorten wurden verschiedene Positionen zeitgenössischer Fotografie gezeigt, die das Thema reflektierten. Eröffnet wurde RAY 2018 im Mai 2018 erstmalig mit einem viertägigen Festivalauftakt im Zollamt Frankfurt am Main. Das internationale Festivalprogramm umfasste Vorträge, Künstler*innengespräche, Führungen und Workshops zum diesjährigen Leitthema.

Neben einer der fünf Hauptausstellungen EXTREME. TERRITORIES in Eschborn war die Photography Foundation auch auf weiteren Ebenen aktiv an der RAY Fototriennale beteiligt. Mehr über RAY 2018 finden Sie hier.

 

Fotografien werden Bilder. Die Becher Klasse.
Ausstellung im Städel Museum Frankfurt am Main

27. April bis 13. August 2017

 

Das Städel Museum in Frankfurt zeigte ab dem 27. April die Ausstellung „Fotografien werden Bilder. Die Becher Klasse". Diese Ausstellung wurde mit 25 Leihgaben der Deutsche Börse Photography Foundation unterstützt und zeigte Werke von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Thomas Ruff, Jörg Sasse und Thomas Struth aus der Art Collection.

Anhand von rund 200 Fotografien der international renommierten Künstler*innen ging die Ausstellung unter anderem der Frage nach, welchen Einfluss Bernd und Hilla Becher auf ihre Student*innen an der Düsseldorfer Kunstakademie ausübten.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

 

Claudia Andujar. Morgen darf nicht gestern sein
Ausstellung im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main

18. Februar bis 25. Juni 2017

 

Erstmals in Europa gab diese Ausstellung einen umfangreichen Einblick in das Werk der in Brasilien lebenden Fotografin Claudia Andujar (*1931 in Neuchâtel, Schweiz). Im Rahmen ihres aktivistischen Engagements zum Schutz und Erhalt der Yanomami, der größten indigenen Volksgruppe im Amazonasgebiet, entstand in den frühen 1980er- Jahren ihre bis heute wichtigste Serie "Marcados" (Die Markierten). Die Porträts sind der Beginn der tiefgreifenden Auseinandersetzung mit der Kultur der Yanomami.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch eine Förderung der Deutsche Börse Photography Foundation.