Helen Levitt
Künstlertext folgt.
Weitere Informationen zum Werk:
Über Jahrzehnte hinweg hat die in New York geborene Fotografin Helen Levitt das Treiben der Menschen auf den Straßen ihrer Heimatstadt fotografiert. Größtenteils entstanden ihre Bilder in East Harlem und in der Lower East Side, wo in den 1940er-Jahren vor allem die ärmere Bevölkerung New Yorks lebte. Spielende und herumtollende Kinder fotografierte sie besonders gerne. Deren Alltag fand zu dieser Zeit vor allem auf der Straße statt. Die Stärke von Levitts Aufnahmen liegt in ihrem feinen Gespür für den „richtigen Augenblick“: Mit der Kamera hielt sie überraschende oder skurrile Momente fest, die sie überall entdeckte. Ihre Bilder sind das Ergebnis des leidenschaftlichen Beobachtens. Heute zählt Helen Levitt zu den wichtigsten Vertreter*innen der Street Photography, denn ihre Bilder enthüllen das Besondere im Alltäglichen.
Biografische Daten
1913
geboren in Brooklyn, New York City, USA
1938
arbeitet als Assistentin für den amerikanischen Fotografen Walker Evans
1959 - 1960
erhält das Stipendium der John Simon Guggenheim Memorial Foundation, New York City
1997
erhält den Master of Photography Award vom International Center of Photography (ICP), New York City
2009
gestorben in New York City, USA